Brauchtum Tradition in Oberstdorf – kostenlose Bergbahnfahrten

Ein nach Heu duftender Windhauch an heißen Sommertagen. Der Himmel und seine unendliche Weite hoch oben auf den Bergen. Das Gleiten durchs kühle Nass kristallklarer Bergseen. Oder das frische Körpergefühl beim bewussten Atmen beim Yoga. Es gibt zeitlose Momente, die uns einfach im tiefsten Inneren berühren und stärken.

Zahlreiche Gondeln und Lifte in Oberstdorf und Umgebung ermöglichen Ihnen einen mühelosen Aufstieg. Den Ifen erobern, das Walmendingerhorn oder Fellhorn und Kanzelwand. Abwechslungsreiche Wanderungen – auch für Anfänger und Familien – sind garantiert!

WANDERTIPP FELLHORN – FELLHORNGRAT – ZUM SÖLLERECK – SÖLLERECKBAHN

Es ist so weit, die Höhenwanderzeit hat begonnen und mit etwas Glück ist es möglich bei schönstem Sonnenschein den wundervollen Aussichts-Grat vom Fellhorngipfel zur Söllereck-Bahn zu erleben!

Traumhafter Blick in die Oberstdorfer Hochalpen und Bergspitzen, das Alpenvorland, die Walser Berge wie den Hohen Ifen und den Widderstein. Eine erwachende Natur, Wildtiere, die ersten Bergblumen sprießen aus den Wiesen und Sie können an beliebigen Wohlfühlorten chillend im Gras liegen, die Augen schließen, von Gott und der Welt träumen oder einfach meditieren – Dazu gibt es eine Auswahl von genialen Fotos für die Zuhause gebliebenen.

Der Weg dauert dann ungefähr 2-3 Stunden bei gemütlicher, geübter Trittsicherheit.

Unten an der Söllereck-Bahn gibt es dann das Berghaus am Söller. Die Wirtin heißt Marieteres Kaiser und ist eine liebe Freundin aus Sandkastenzeiten. Sie macht den besten Heidelbeer-Pfannkuchen mit Vanilleeis der Welt und ist auch in anderen bayerischen Schmankerln eine Gute Adresse um die Batterien wieder aufzuladen.

Vom Söllereck geht es wieder herunter. Komplett zu Fuß sollten für diesen Abstieg 1,5 Stunden eingeplant werden.Wer schon etwas müde ist, der kann frohgemut mit seiner Bergbahn-Frei Karte herausgegeben vom Naturhotel Waldesruhe, kostenfrei mit der Söllereckbahn gen Tal fahren.

Brauchtum & Tradition in Oberstdorf – Wilde Mändle tanzen wieder

Ein überaus eigenartiges Spiel ist seit alters her in Oberstdorf heimisch, der Wilde-Mändle-Tanz, der in seiner Überlieferung in die kelitsche Zeit vor über 2 000 Jahren zurückgeht und nur alle fünf Jahre aufgeführt wird.

Verbreitet waren die „Wilden Mändle“, verbunden mit vielen Sagen, früher über das ganze Alpengebiet, von Hochsavoien bis zur Tatra, von den Dolomiten bis in den  Harz und den Thüringer Wald. Nur noch in Oberstdorf, im Schutze der Gebirgstäler, hat sich der Tanz bis heute erhalten.

 

Weitere Informationen sind zu finden unter www.trachtenverein-oberstdorf.de

 

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