Der Trend geht zur Natur – Ohne Urne pur

BABYBOOMER WERDEN ANDERE VORSTELLUNGEN VON DER BESTATTUNG HABEN ALS IHRE ELTERN

Der Trend dürfte weg von der traditionellen Sargbestattung und hin zu naturnahen Bestattungsformen gehen.
Der Trend dürfte weg von der traditionellen Sargbestattung und hin zu naturnahen Bestattungsformen gehen.

(did) Bestattungen gehören wie der Tod zum menschlichen Leben – und die entsprechenden Rituale befinden sich in einem ständigen Wandel. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird dies besonders spürbar werden. Nämlich dann, wenn sich der Lebenszyklus der sogenannten Babyboomer dem Ende zuneigt. In fast allen Industrieländern setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein gigantischer Babyboom ein – auch in Deutschland wurden nie wieder so viele Kinder geboren wie ab Mitte der fünfziger Jahre bis etwa 1964.

Diese mittlerweile über 50-Jährigen werden auch die Bestattungskultur maßgeblich verändern. Sie haben ganz andere Vorstellungen als noch die Generation zuvor und haben auch das Selbstvertrauen, diese Vorstellungen umzusetzen. „Der entscheidende Trend dürfte weg von der traditionellen Sargbestattung und hin zu naturnahen Bestattungsformen gehen“, meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Ohne Urne pur zur Natur

Pur zur Natur - die Kremationsasche des Verstorbenen wird ohne einengende Urne in einem Waldstück in der Nähe von Valposchiavo im Schweizer Kanton Graubünden verstreut.
Pur zur Natur – die Kremationsasche des Verstorbenen wird ohne einengende Urne in einem Waldstück in der Nähe von Valposchiavo im Schweizer Kanton Graubünden verstreut.

„Pur zur Natur“ – dieses Konzept der Immer & Ewig AG beispielsweise steht für die natürlichste und einfachste Bestattungsart. Die Kremationsasche des Verstorbenen wird ohne einengende Urne der Natur in einem abgelegenen Waldstück im Schweizer Kanton Graubünden verstreut. Ein Zertifikat bestätigt die Ausstreuung und gibt Auskunft über den Ort der Übergabe der Asche an die Natur. Vorgängig können die Angehörigen die Urne für einen frei wählbaren Zeitraum mit nach Hause nehmen und auf diese Weise auch noch einmal persönlich vom Verstorbenen Abschied nehmen. Alle Informationen zu dieser modernen Bestattungsform gibt es unter www.immerundewig.com.

Erinnerungskristalle und Gedenkskulpturen

Neu ist nun das Angebot, die Asche in ein Erinnerungskristall oder eine Gedenkskulptur einschmelzen zu lassen. Die Kunstwerke werden in der Schweiz in Zusammenarbeit mit renommierten Glaskünstlern gefertigt. Die Kollektion an Glasskulpturen wird laufend erweitert. Jedes Unikat wird vom Glaskünstler persönlich hergestellt.

„Pur zur Natur“ – die Fakten

(djd). Das sollte man über das Konzept „Pur zur Natur“ wissen:

– Asche wird in einem Wald im Schweizer Kanton Graubünden ausgestreut.

– Angehörige erhalten ein Zertifikat über die Ausstreuung mit GPS-Daten.

– Optional kann die Urne für einen frei wählbaren Zeitraum bei den Angehörigen zur persönlichen Verabschiedung verbleiben.

– Die Kosten für diese Bestattungsform liegen bei 349 Euro.

Mehr Informationen: Immer und Ewig

 

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