Mallorca, die größte Insel der Balearen, ausserhalb des Massentourismus

Mallorca – Es gibt viele Möglichkeiten diese Sonneninsel  ausserhalb des Massentourismus zu erobern

Ob entlang der Küstenlinie auf dem Lande oder im Serra de Tramuntana Gebirge / Besonders beliebt ist die Herbst- und die Winterzeit sowie das Frühjahr / DieTemperaturen sind zu diesen Jahreszeiten sehr für Outdoor-Aktivitäten geeignet

Eine Idee wäre, eine Woche die Serra de Tramuntana zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Dieses Gebirge, das im Westen von Mallorca verläuft, wurde zum Weltkulturerbe ernannt, in Anerkennung der außergewöhnlichen Techniken, die die Landwirtschaft auf den steilen Hängen im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Oder man kann ein paar der Weingüter im Zentrum der Insel besuchen, wo die lokalen Traditionen intensiv gelebt werden.

 

Auch nach mehreren Besuchen auf der Insel, gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken.

 

Die beste Zeit nach Mallorca zu reisen
Obwohl die Strandurlaubs-Saison im Mai anfängt und im Oktober aufhört, ist diese Sonneninsel das ganze Jahr über schön. Außerhalb der heißesten Monaten und außerhalb des Massentourismus ist ein Besuch der Insel sehr geeignet für einen Aktivurlaub. Ob einfach oder anspruchsvoll, mit viel zu sehen, Kulturell oder in der Natur.

Ende Januar bis zum Februar erblühen die Mandelbäumen – etwa vier Millionen von ihnen. Im späten Frühling, erblühen Kirschbäume. Diese Zeit ist traditionell die Nebensaison. Unterkünfte und Flüge sind hier am preiswertesten, die Temperatur ist in der Regel genau richtig für die Erkundung der Landschaft in der Sonne.

Ein Tag Radfahren oder Wandern kann auch mit einem Besuch auf einem Weingut, einer Olivenmühle oder einer Farm verbunden werden.

Mallorquinische Köche haben traditionelle Rezepte neu belebt und diese an moderne Geschmäcker angepasst. Es gibt jetzt neun Michelin-Sterne-Restaurants auf der Insel. Hier werden Gerichte gezaubert, welche sehr unwahrscheinlich irgendwo anders zu finden sind.

 

Palma

Mallorcas Hauptstadt Palma ist zum Beispiel ein ideales Wochenend-Ziel. Diese Stadt hat einfach die richtige Größe um sich in ein pulsierendes Stadtleben zu stürzen. Viele atmosphärische Cafés und Tapas-Bars bieten ein entspanntes und genussvolles Verweilen. Die massive gotische Kathedrale, La Seu, ist das Wahrzeichen der Stadt. Ebenso ein bemerkenswerter Anblick, besonders wenn man einen Blick vom Meer aus auf die Kathedrale wirft.

Palma bietet eine wunderbare Mischung aus traditionellen und trendigen Geschäften, die sich auf eleganten Gässchen oder in der Fußgängerzonen befinden.

Shoppingfreunden folgen gerne der Straße aus Palma heraus nach Inca. Zum Factory Outlet, zu den Schuhläden. Weiter geht es dann nach Manacor zum größten Edelstein- und Perlen Outlet. Sehenswert ist auch der Handwerksmarkt in Sóller am Samstag und der Weinmarkt in Binissalem am Freitag.

Es gibt einiges in Palma und ein wenig außerhalb zu entdecken. Zum Beispiel das Es Baluard Museum für zeitgenössische Kunst, die Juan March Foundation und auch die Pilar und Joan Miró Stiftung etwas außerhalb des Zentrums, um nur einige zu nennen. Die Kinder lieben das Aquarium, wo man den Haien sehr nahe kommen kann.

 

 

 

Die Stadt Sóller mit dem Oldtimerzug besuchen

Der hölzerne Zug von Palma bis zur hübschen Stadt Sóller folgt einem hübschen Weg entlang, bestückt mit Pinienwäldern, Olivenhainen und Zitrusfrüchten. Diese wurden vor einem Jahrhundert angebaut, damit die Landwirte ihre Orangen und Zitronen nach Palma bringen konnten, um auf dem Markt zu verkaufen. Nach einem Spaziergang im Sóller, mit Blick auf die grandiosen Jugendstilhäuser und nach einem Einkaufsbummel in den vielen gehobenen Handwerksläden, kann ein Eis oder ein Snack in der Plaça Constitució, dem Hauptplatz, genossen werden. Danach kann die Fahrt nach Port de Sóller zum Mittagessen im Hafen oder am Strand, fortgeführt werden.

Robert Graves ‚Haus in Deià

Der große Dichter, Schriftsteller und Historiker, Autor von I Claudius, verbrachte einen Großteil seines Lebens in diesem Haus am Rande des malerischen Dorfes Deià. Die Zimmer enthalten viele seiner Möbel und Sachen. Diese sind sehr gut erhalten, so kann nachvollzogen werden, wie es war, als der große Dichter dort lebte. Der wunderschöne Garten mit seinen Mandel-, Oliven- und Johannisbrotbäumen wurde ebenso für einen entspannten Spaziergang geöffnet. Sehr beliebt bei den Besuchern ist es, ebenso an den kleinen Strand zu gehen, wie es Graves selbst zu tun pflegte, zum Schwimmen und Mittagessen am Meer.

Binissalem

Viele von Mallorcas Weinen werden in und um dieses Dorf nordöstlich von Palma, die mit der Bezeichnung des Ursprungsstatus (das spanische Äquivalent der Appellation controllée) ausgezeichnet wurde, hergestellt. Die wichtigsten Trauben sind die lokalen Sorten Manto Negro und Callet für Rotweine und Moll für Weiß. Die meisten Weingüter sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Dennoch ist es oft ratsam, sich anzumelden.
Während das bekannteste Weingut José L. Ferrer ist, sind auch andere einen Besuch wert, wie Macià Batle, Vins Nadal und Son Prim, um nur einige zu nennen.

Artà

Eine hübsche kleine Stadt voller Straßencafés und Bijou-Läden, das ist Artà. Im Osten der Insel zu finden, genau das Richtige, besonders am Dienstag, am Markttag. Der Weg bis zu den Zinnen des Santuari de Sant Salvador wird mit einem Blick über die Dächer belohnt. Mit einer Landschaft weit über die Küstenlinie hinaus.

Interessant ist auch Ses Païsses, etwas außerhalb der Stadt, eine Talaiotic Siedlung, die vor mehr als 3000 Jahren entstanden ist. Es gibt gute Golfplätze in der Nähe, sowie Höhlen und einige schöne Strände.

Naturschutzgebiet S’Albufera

In der Nähe von Port d’Alcúdia an der Nordostküste. Dieses Feuchtgebiet mit rund 4.200 Hektar ist ideal für die unterschiedlichsten Vogelbeobachtungen, Radfahren und Wandern. Mit mehr als 200 Vogelarten, die die Reserve zu verschiedenen Zeiten des Jahres bewohnen, gehören Kestrels, Eleonora’s Falken und lila Reiher. Ganz in der Nähe gibt es einen Parkplatz, bei der Anglesos-Brücke vor der Hauptstraße, hier werden Karten sowie Fahrräder vermietet.

Alfàbia Gärten

Italienische und englische Einflüsse sind in diesen Gärten in Bunyola nördlich von Palma, die Orangen- und Zitronenbäume, tropische Pflanzen, Schwimmbäder und Brunnen kennzeichnen, erkennbar. Obwohl sie in dieser Form seit 1954 existieren, gehen die Gärten und das Haus, zu dem sie gehören, bis ins 13. Jahrhundert zurück, als das Weingut den maurischen Gouverneur von Inka beherbergte. Ein Spaziergang entlang der Pfade, wird belohnt mit duftendem Geißblatt und Jasminpflanzen. Ebenso kann für einen kleinen Plausch die kleinen Bar für ein Glas hausgemachte Limonade oder Orangensaft besucht werden.

Lluc Sanctuary

In einer wunderschönen Lage in der Serra de Tramuntana gilt Lluc als das spirituelle Zentrum Mallorcas. Eine Figur der Madonna, La Moreneta, wurde dort im 13. Jahrhundert gefunden, was dazu führte, dass es zu einem Wallfahrtsort und zur Gründung eines Klosters wurde, das Heute ein einfaches, aber angenehmes Hotel ist. Die botanischen Gärten stellen ebenso ein sehr beliebtes Ausflugsziel dar.

Cabrera

Südlich von Mallorca ist Cabrera Teil eines Archipels, der aufgrund des außergewöhnlichen Reichtums an Tier- und Pflanzenarten dort als Nationalpark eingestuft wird. Hier lohnt es sich ein Boot für den Tag anzumieten, um die Balearen Eidechsen und Vögel einschließlich Fischadler und Falken zu sehen.

Ramona Kramp
Unternehmerin seit 2004 im Allgäu
Coaching.Seminare.Training „Gewusst wie: Im TUN bleiben!“
Präsenz-Coach: „Lege auch Du eine Spur in Deinem Leben und zeige, dass es Dich gibt!“
oder wie es Oliver Wendell Holmes ausdrückte: „Wie schade ist es um Menschen, die nie singen und die ihr Lied mit ins Grab nehmen.“
Es ist eine Tragödie, zu sterben, ohne sein Lied gesungen zu haben.

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