Rauf auf den Sattel – Die Fahrradsaison beginnt

(djd/pt). Wenn das erste laue Lüftchen weht, schwingen sich die Radfahrer wieder in den Sattel. „Viele reizvolle Regionen, die es auf dem Drahtesel mit eigener Muskelkraft zu entdecken gilt, liegen quasi direkt vor der Haustür“, meint Beate Fuchs, Reiseexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. In unserem Special stellen wir einige schöne Ziele in deutschen Landen vor.
Entlang oberbayerischer Seen und Flüsse

Durch die Bilderbuchlandschaft des oberbayerischen Alpenvorlands geht es etwa auf der acht- oder zehntägigen „Münchner Seenrunde“, die der Radreisespezialist Eurobike anbietet. Von der Landeshauptstadt München radelt man entlang des Starnberger Sees und der Osterseen vorbei bis nach Murnau am Staffelsee. Die Höhendifferenz von Garmisch-Partenkirchen bis Scharnitz wird mit Hilfe der Bahn bewältigt. Der meist ebene Weg zur Isarquelle, die in einem Tal mitten im Karwendelgebirge liegt, wird dann wieder mit eigener Kraft zurückgelegt. In vier Tagesetappen bewegen sich die Radler danach entlang der Isar über den Sylvensteinsee und Bad Tölz zurück zum Startpunkt der Tour – inklusive Abstecher zum Tegernsee. Um Routenplanung, Transfers und Gepäcktransport in die komfortablen Unterkünfte kümmert sich der Veranstalter. Unter www.eurobike.at gibt es alle weiteren Informationen.

Kocher-Jagst-Radweg: Zu Kirchen und Klöstern radeln

Eine Radwanderung auf dem Kocher-Jagst-Radweg verspricht ein reizvolles Wechselspiel von Natur- und Kulturerlebnissen. Entlang der Zwillingsflüsse Kocher und Jagst verläuft der Weg durch eine von Weinhängen, Wiesen und Wäldern geprägte Landschaft. Ihn säumen aber auch schmucke Fachwerkorte, Burgen, Schlösser und Kirchen, die zu Stippvisiten einladen. Mehr Informationen gibt es unter www.kocher-jagst.de. Wer sich auf eine Kirchen- und Kapellentour begeben will, findet auf der insgesamt 332 Kilometer langen Strecke viele sehenswerte Sakralbauten. In der ehemaligen Reichsstadt Schwäbisch Hall etwa thront majestätisch über dem Marktplatz die Kirche St. Michael mit ihrer gewaltigen Freitreppe, auf der alljährlich die Freilichtspiele stattfinden. Im malerischen Ellwangen an der Jagst wiederum fällt die mächtige spätromanische Basilika St. Veit auf dem Marktplatz ins Auge.

HeilbronnerLand: Der Genuss fährt mit

Viele Radurlauber suchen nicht die sportliche Herausforderung, sondern landschaftliche und kulturelle Erlebnisse. Ein gutes Terrain für Genussradler ist beispielsweise das HeilbronnerLand. Die Region im Herzen Baden-Württembergs bietet Pedalrittern bequeme Wege entlang der Flüsse Neckar, Jagst und Kocher, die Routen führen durch Weinberge, zu Burgen und Schlössern. Unterwegs wollen geschichtsträchtige Orte besichtigt und leckere Weine gekostet werden. Von sehenswerten Städten wie Heilbronn oder Bad Wimpfen sind Tagestouren möglich, etwa entlang des Württemberger Weinradwegs. Im HeilbronnerLand kann man dem Fernradweg von Obersulm über Heilbronn bis nach Lauffen am Neckar folgen. Informationen gibt es unter www.Wein-Süden.de sowie unter www.HeilbronnerLand.de.

Odenwald: Tour durch drei Bundesländer

Er ist 212 Kilometer lang und führt durch drei Bundesländer. Mal fordert er die Radler auf steilen Anstiegen, mal lotst er sie entspannt an Neckar, Mümling und Main entlang: Auf dem Drei-Länder-Radweg lernen Aktivurlauber die schönsten Landstriche des hessischen, bayerischen und baden-württembergischen Odenwalds kennen. Unterwegs laden malerische Orte wie Mosbach, Miltenberg oder Michelstadt mit prächtigen Fachwerkhäusern und herrschaftlichen Bauwerken zu Besichtigungen ein. Trutzige Burgen und Schlösser – etwa Schloss Zwingenberg oder Burg Breuberg – grüßen am Wegesrand. Wälder, Streuobstwiesen und Flusstäler wechseln sich entlang des Radrundwegs, der in fünf Tagesetappen zwischen 35 und 55 Kilometern aufgeteilt ist, ab. Pauschalen mit Gepäcktransfer finden Interessierte unter www.tg-odenwald.de. Viele Informationen zum Radweg gibt es auch unter www.RadSüden.de.

Solling-Vogler-Region: Unterwegs auf dem reizvollen Weser-Radweg

Auch die Heimat des meisterhaften Lügenerzählers Baron von Münchhausen kann man heute ganz entspannt im Fahrradsattel erkunden. Zu ausgedehnten Radtouren lädt der Weser-Radweg ein, der bequem auf ebener Strecke die Perlen des Weserberglands präsentiert. Ein Besuch im Münchhausen-Museum Bodenwerder darf dabei nicht fehlen. Tipps und Anregungen für Touren durch die Region gibt der „Aktivplaner 2015“, kostenlos erhältlich unter Telefon 05536-960970 sowie unter www.solling-vogler-region.de. Einer Zeitreise mit dem Rad gleicht beispielsweise die 130 Kilometer lange Tour von Hannoversch Münden bis nach Hameln. Sie gilt zugleich als einer der reizvollsten Abschnitte auf dem Weser-Radweg. Auf insgesamt 495 Kilometern führt der Fernradweg bis an die Nordsee.

Das Stettiner Haff erradeln

Unsere Radrundreise endet hoch im Norden am Stettiner Haff, dem Mündungsgewässer von Oder und Peene. Die Inseln Usedom und Wollin trennen das Haff fast vollständig von der Ostsee und schützen es vor starker Brandung. Die kleinen Orte am Haff wie Mönkebude, Pasewalk oder Eggesin sind beliebte Zwischenstopps für Urlauber, die auf den Radfernwegen von Berlin nach Usedom oder zwischen Oder und Neiße unterwegs sind. Auch der Mecklenburgische Seenradweg und der Stettiner Haff-Rundweg führen hier entlang. Aber auf welcher Route man sich das Haff auch erradelt, es lohnt sich, mehr als eine Übernachtung einzuplanen. Dann bleibt genug Zeit für Ausflüge in die Region, etwa in den Botanischen Garten von Christiansberg, der von NDR-Zuschauern zum schönsten seiner Art im ganzen Norden gekürt wurde. Quartiere für die Tour findet man unter www.moenkebude.de oder telefonisch unter 039774-20323.

gesetzt von Ramona Kramp

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