Wenn die Haut Alarm schlägt

Krankheiten und Mangelzustände können den Schutzmantel leiden lassen

Die Haut ist das größte Organ unseres Körpers. Viele Menschen quälen sich mit diesem Schutzmantel herum: Ihre Haut ist trocken und rissig, sie bekommen Ausschläge, Wunden heilen schlecht. Mediziner wissen, dass nicht nur Wind und Wetter die Ursache dafür sind. Auch innere Krankheiten können dahinter stecken. Dazu zählen beispielsweise Schuppenflechte und Neurodermitis, Erkrankungen, bei denen das Immunsystem übermäßig auf Reize reagiert. Auch psychische Erkrankungen wie Zwangsstörungen, eine Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes können dazu beitragen, dass die Haut austrocknet, kribbelt oder juckt.

Zinkmangel kann der Haut schaden

 Kann die Haut rau und trocken werden lassen, aber auch Akne fördern. Foto: djd/thx/Wörwag Pharma
kann die Haut rau und trocken werden lassen, aber auch Akne fördern.
Foto: djd/thx/Wörwag Pharma

Der Körper kann auch mit Hautproblemen reagieren, wenn er zu wenig Mineralstoffe, Vitamine sowie Spurenelemente erhält. Zu den Spurenelementen, die für die Haut besonders wichtig sind, zählt das Zink. Es ist unverzichtbar für viele Stoffwechselprozesse. Unter einem Mangel leiden insbesondere die Gewebe, in denen sich die Zellen schnell teilen und erneuern müssen, wie in der Haut. So kann bei einem Zink-Mangel die Haut trocken und schuppig werden, aber auch Pusteln und Ekzeme können sich bilden. Eine Unterversorgung kann durch eine einseitige oder vegetarische Ernährung entstehen, aber auch durch bestimmte Erkrankungen oder Aufnahmestörungen im Darm verursacht oder verstärkt werden. Bei Akne und Neurodermitis liegt oftmals auch ein Zinkmangel in der Haut vor. Experten empfehlen daher, einen Mangel durch ergänzende Präparate auszugleichen. Von Vorteil sind organische Zinkverbindungen, da sie besser vom Körper aufgenommen werden als anorganische Zinksalze. Dazu zählt das rezeptfrei in Apotheken erhältliche „Zinkorot 25“. Darin ist das Spurenelement in einer wirksamen Dosierung enthalten und an Orotsäure gebunden. Die vitaminähnliche Substanz Orotsäure kommt auch in der Molke vor und kann den Zell-Stoffwechsel zusätzlich fördern.

Ärztlicher Rat

Bestehen Hautprobleme über längere Zeit, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Ein ausführliches Gespräch sowie Blutanalysen oder Urintests beim Hausarzt können die Ursachen trockener Haut aufdecken.

Richtig behandeln und pflegen

Während die Ursachen für Hautprobleme in Abstimmung mit dem Arzt behandelt werden, sollte man auf eine intensive Pflege achten. So sollte man die Haut im Sommer mit Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor gegen zu intensive UV-Strahlen schützen. Und wer ausreichend trinkt, versorgt auch seine Haut mit viel Feuchtigkeit. Statt Vollbäder zu nehmen, sollte man lieber kurz duschen und dabei milde Dusch- oder Waschgels verwenden. Hautpflege von innen bedeutet auch, auf eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung zu achten.

djd-Text: 51733sx

gesetzt von Ramona Kramp
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